Bargeldabhebungen bei der Bank
Nur wenige Verbraucher wissen: die deutschen Banken haben für Bargeldabhebungen vom Girokonto ein fest gelegtes Limit, höhere Beträge an Automat und Schalter müssen separat angemeldet werden.
In der Theorie sind Girokonten zwar Sichteinlagen, die jederzeit in voller Höhe zur Verfügung stehen müssen, praktisch werden höhere Beträge aber in der Regel nicht ohne Voranmeldung ausgegeben. Die Gründe sind, obwohl diese Befürchtung in den vergangenen Tagen von zahlreichen enttäuschten Bankkunden angebracht wurden, nicht in der Finanzkrise zu suchen - Bargeldlimits sind seit vielen Jahren gängige Praxis der Kreditinstitute. Die Banken bewahren in der Filiale nur ein “Minimum” an Bargeld auf um sich vor Überfällen zu schützen. Sprich, es ist ohne Voranmeldung nicht genügend Geld auf der Bank!
Die Bargeldlimits liegen in Deutschland aktuell zwischen 5.000 und 15.000 Euro. Wird eine hohe Bargeldabhebung geplant, sollte diese einige Tage zuvor telefonisch angemeldet werden, der Betrag wird dann durch die Bundesbank an das jeweilige Kreditinstitut geliefert.
An den Automaten ist der tägliche Abhebungsbetrag auf 1.000 Euro pro Kunde begrenzt. Die Auszahlungsmodalitäten bei Festgeldeinlagen sind im Sparvertrag geregelt.